Marcus Weber
Marcus Webers skulpturale Praxis verbindet Umweltbewusstsein mit ästhetischer Innovation. Er arbeitet hauptsächlich mit Metall, Kunststoff und wiedergewonnenen Materialien und schafft großformatige Installationen, die Themen der Nachhaltigkeit und der menschlichen Auswirkungen auf die Umwelt behandeln. Seine Werke nehmen oft organische, fast biologische Formen an und deuten auf Wachstum und Verfall als natürliche Prozesse hin, die sowohl schön als auch beunruhigend sein können.
Durch seinen transformativen Prozess fordert Weber die Betrachter heraus, ihre Beziehung zum materiellen Konsum zu überdenken. Jede Installation wird zu einer Meditation über Zeit, Transformation und das Potenzial für Erneuerung, das in dem liegt, was die Gesellschaft wegwirft. Seine Praxis dient sowohl als Kritik als auch als Feier und findet ästhetischen Wert in Materialien, die ihren ursprünglichen Zweck überlebt haben.

“Nichts ist wirklich Abfall, bis wir entscheiden, dass es keinen Wert hat. Ich finde Poesie im Weggeworfenen, Schönheit im Zerbrochenen und Bedeutung in dem, was andere zurückgelassen haben.”




