
Domus Picturae startet eine neue Masterclass-Reihe, die Künstler der Galerie in direkten Austausch mit Studierenden, aufstrebenden Künstlern und Kunstinteressierten bringt. Das Programm beginnt im März 2025 mit Sitzungen von Emma Thompson und Sophie Laurent und gewährt seltene Einblicke in die Techniken und Prozesse hinter ihren Werken.
Die Reihe spiegelt das Engagement der Galerie für Vermittlung und ihre Überzeugung wider, dass das Verständnis künstlerischer Prozesse die Wertschätzung zeitgenössischer Kunst vertieft. „Wir möchten den kreativen Prozess entmystifizieren“, erklärt Galeriedirektorin Elena Marchetti. „Diese Masterclasses bieten die einzigartige Gelegenheit, direkt von praktizierenden Künstlern zu lernen – nicht nur, was sie schaffen, sondern wie und warum.“
Emma Thompsons Masterclass „Farbe als Sprache: Abstrakte Kompositionen aufbauen“ findet an zwei Tagen (8.–9. März 2025) statt und widmet sich ihrem Umgang mit Farbe, Geste und Komposition. Die Teilnehmenden erkunden das Verhältnis von spontaner Markierung und bewusster Überarbeitung und erfahren, wie Thompson ihre Bilder aus Farbschichten und Auslöschungen aufbaut. Die Sitzung verbindet theoretische Diskussion mit praktischer Arbeit; Thompson gibt individuelles Feedback.
„Unterrichten zwingt mich, Prozesse zu artikulieren, die oft intuitiv sind“, sagt Thompson. „Ich freue mich darauf, Techniken aus vielen Jahren Praxis zu teilen und von den Perspektiven der Teilnehmenden zu lernen.“
Sophie Laurents Masterclass „Die Psychologie des Porträts: Das innere Leben erfassen“ am 15. und 16. März 2025 widmet sich ihrem Zugang zur Porträtmalerei. Die Teilnehmenden lernen Laurents Arbeit in ausgedehnten Sitzungen kennen, ihre Techniken zum Aufbau von Tiefe durch Ölfarbschichten und ihre Methoden, kontextuelle Elemente einzubinden, die Porträts erzählerische Ebenen verleihen. Die Masterclass umfasst eine Live-Demonstration und Gelegenheit zur eigenen Praxis.
Beide Masterclasses finden im flexiblen Ausstellungsraum der Galerie statt, der vorübergehend zum Atelier umgebaut wird. Der intime Rahmen mit höchstens zwölf Teilnehmenden pro Sitzung sorgt für persönliche Betreuung und echten Austausch mit den Künstlern.
Künftige Sitzungen werden weitere Künstler der Galerie einbeziehen, darunter James Park zu skulpturalen Techniken und Yuki Tanaka zur Verbindung digitaler und traditioneller Medien. Die Anmeldung für die März-Termine ist eröffnet; die Plätze sind begrenzt. Für Kunstschulen und Institutionen bietet die Galerie zudem private Gruppensitzungen an.